Wir sind begeistert über das große Interesse!

Unser neues Akademie Angebot Self Coaching – Program Servant Leadership ist nach der Vorstellung im Newsletter auf sehr großes Interesse gestoßen.   

Dem Wunsch vieler Führungskräfte nach einem Wandel – der Arbeitsweise, der Unternehmenskultur, der eigenen, inneren Haltung – wird hier aufgegriffen. Das Self-Coaching Programm unterstützt dabei durch konkrete Handlungsaufgaben, der Anleitung zur Selbstreflexion und individueller Begleitung durch einen Coach. 

Wir starten Mitte August einen Piloten, der bereits jetzt ausgebucht ist. Dabei nehmen wir Euch mit bei der Entwicklung des Coaching Programms. Das Feedback der Pilotteilnehmer*innen fließt in die Weiterentwicklung des Angebotes ein.  Ihr könnt es dann ab November buchen. 

Die Teilnehmer erhalten jeden Sonntag eine Aufgabe, die sie im Verlauf der Woche bearbeiten. Begleitend werden regelmäßig Remote Coachings durchgeführt, in denen die Erfahrungen und Veränderungen reflektiert werden.  

 

Agile Führungskraft werden durch Handeln, Selbstreflexion und Coaching!

Euer agiles Coaching Team bei NIC

Männersache! Vereinbarkeit von Familie und Beruf 2019

Letztes Jahr haben wir als Unternehmen das Hamburger Familiensiegel erhalten.

Dabei habe ich Heiko Sulimma kennen gelernt, der das Audit mit mir durchgeführt hat und einer der Koordinatoren des Familiensiegels ist.

Er hat mich neulich gefragt, ob er eine Väterveranstaltung des Familiensiegels bei uns im Seminarraum durchführen kann. Darüber freue ich mich sehr und unterstütze das. Hier seine Einladung:

„Seit der Einführung des Elterngeldes im Jahr 2007 nehmen Väter zunehmend häufiger und auch länger Elternzeit. Dies allein bereits ist ein Hinweis darauf, dass Väter in der modernen Arbeitswelt Prioritäten neu setzen und eine partnerschaftlich geprägte Vereinbarkeitskultur zwischen den Geschlechtern in die Gesellschaft Einzug hält.

Auch die Flexibilisierung von Arbeitszeit und Arbeitsort oder Teilzeitbeschäftigung ist schon lange keine Domäne von Frauen mehr, sondern wird von Männern ebenso genutzt. Dabei ist die Art der Familienverantwortung ganz unterschiedlich – neben dem Anspruch, für ihre Kinder da zu sein liegt auch die Pflege von älteren oder kranken Angehörigen immer häufiger in der Hand von Männern.

Wie ist der Stand heute? Was bewegt Männer im Hinblick auf Ihre Familienverantwortung tatsächlich und was wünschen sie sich von Ihren Arbeitgebern?

In unserem Praxisforum Männersache! Vereinbarkeit  von Familie und Beruf 2019“ möchten wir diese Fragen mit Ihnen diskutieren und Erfahrungen austauschen. Ich freue mich sehr, dass wir  Volker Baisch, Geschäftsführer der Väter gGmbH als Referenten gewinnen konnten, der aktuelle Erkenntnisse aus relevanten Studien und Erfahrungen aus seiner Beratungspraxis mit Ihnen teilen möchte.

Insbesondere wird Herr Baisch die ersten Ergebnisse einer aktuellen KMU-Umfrage unter den Hamburger Siegelunternehmen hierzu präsentieren – ich bin sicher, mit hochinteressanten Informationen für uns alle.

Wir treffen uns am 18. Juni 2019 von 16.00 bis 18.00 Uhr in den Räumen der Nordeck IT + Consulting GmbH, Sandtorkai 30, 20457 Hamburg.

Bitte melden Sie sich formlos per E-Mail an: h.sulimma@berufundfamilie.de Wir freuen uns auf Sie!

Ich war in der Schule

Letzten Donnerstag habe ich einen Tag in der demokratischen Schule „Infinita“ hospitiert. Da kann man sich fragen, wieso gehe ich als Erwachsener freiwillig noch mal in die Schule?

Ganz einfach: diese Schule ist anders! Sie basiert auf Prinzipien der Selbstorganisation, Demokratie und intrinsischer Motivation. Sie ist interessant für mich als Vorbild und Inspiration für moderne Arbeitswelten. Und konsequenterweise gehen auch meine eigenen Kinder dorthin.

Ich habe mir von dem Besuch Erkenntnisse zu drängenden Fragen erhofft: In  Kulturwandel und agilen Transitions-Projekten, die wir als agile Coaches begleiten, ist die Umstellung von „Push“ auf „Pull“ Systeme die größte Herausforderung. Das eigenverantwortliche, selbstbestimmte und intrinsische Arbeiten muss von Menschen und Organisationen erst wieder erlernt werden. Und dafür ist auch eine Dekonditionierung nötig. Dekonditionierung von  13 Jahren Schule mit Pflichtunterricht, jahrelanger Arbeit als Befehlsempfänger, Befehlsgeber oder beides. Ein Leben in Freiheit will gelernt sein – oder einfach nicht verlernt sein.

Quereinsteigende Schüler*innen, die aus der Regelschule in die demokratische Schule wechseln, brauchen ca. 2 Jahre Eingewöhnungszeit, um sich in dem System der Gleichberechtigung und Selbstbestimmung zurecht zu finden.

Man kann sich vorstellen, dass das für Erwachsene auch nicht einfacher ist. Eine agile Transition  „par ordre du mufti“ in weniger als 2 Jahren ist demnach völlig unmöglich. Schließlich sind es sowohl die Organisation, die sich entwickeln muss, als auch die Menschen, die sich neu orientieren müssen und lernen, ihre eigene Motivation wieder zu entdecken. Das Ziel ist „glückliches Arbeiten“, um das eigene Leben leben zu können.

Ein wesentlicher Aspekt, weshalb die demokratische Schule so funktioniert wie sie funktioniert, sind die Lernbegleiter. Soweit ich das erleben durfte, üben sie tatsächlich keine Macht über die Schüler*innen aus. Sie bestimmen nicht, sie gehen in Beziehung! Und das ist der entscheidende Unterschied.

Mein Sohn hat bis heute nicht das Wort „Erziehungsberechtigter“ verwendet. Er sagt immer, wir Eltern wären seine „Beziehungsberechtigte“. Das rührt mich und macht mich auch ein bisschen stolz. Denn genau das möchte ich für ihn sein. So erfährt er es auch in der Schule. Und so habe ich es bei meinem Schulbesuch auch erlebt:

  • Konflikte werden auf Augenhöhe ausgetragen
  • Die Freiheit und Bedürfnisse der Schüler*innen und Lernbegleiter*innen werden gleichermaßen von allen respektiert und verhandelt.
  • Konflikte werden durch Schlichter oder in dafür geschaffenen Gremien geklärt.
  • Regeln werden gemeinsam beschlossen, die das Zusammensein in der Schule organisieren.
  • Ich habe keine Angst bei Schüler*innen und Lernbegleiter*innen gesehen. Keine Angst vor Autoritäten, vor Fehlern, vor Konflikten oder sonstwas. In diesem Klima hat Selbstbestimmung Raum.

Das Konzept „Beziehung statt Machtausübung“ sollten Führungskräfte in Unternehmen adaptieren. Die Ausübung von Macht und Herrschaft sind mit agilen Werten nicht vereinbar. Echte Beziehungen auf Augenhöhe, die Bereitschaft zur Auseinandersetzung und klare gemeinsam aufgestellte Regeln müssen an die Stelle von Weisungen  treten.

Ich wünsche allen Organisationen und Menschen viel Spaß beim Weg in die „Neue Arbeitswelt“.

Aber vor allem freue ich mich, dass es so etwas Fantastisches wie demokratische Schulen tatsächlich gibt, in denen Kinder nicht konditioniert werden, Weisungen auszuführen und dies als selbstverständlich hinzunehmen,  nicht mehr konditioniert werden für eine Arbeitswelt, die längst überholt ist und nicht mehr existieren wird, wenn diese Kinder erwachsen sind.

Infinita Konzept

Blinkist – Vorreiter für moderne Unternehmensorganisation in Deutschland

Blinkist gilt zur Zeit als eins der erfolgreichsten deutschen mobile App Start Ups. In den USA sind sie noch wesentlich bekannter als in Deutschland. Sie bieten eine Sachbuch/ Hörbuch App an und bereiten Sachbücher Inhalte auf, in dem die Kernaussagen auf ca. 15 Minuten Audiovortrag komprimiert sind. So kann man sich schnell und effektiv viel Wissen einverleiben und den ganzen typischen blabla von wiederholenden Botschaften aus Sachbüchern sparen.

Blinkist hat vor einigen Jahren für sich eine angepasste und vereinfachte Version von Holokratie als Organisationsmodell entwickelt und eingeführt. Sie haben das  Konzept unter dem Namen „Blinkracy“ veröffentlicht. Es ist für KMUs wesentlich leichter zu verstehen und implementieren als Holacracy:

https://static-cdn.blinkist.com/ebooks/Blinkracy-Blinkist.pdf

Interessant finde ich die Entwicklungen bei Blinkist, die sich inzwischen von Blinkracy / Holokratie gelöst haben,  ihr Organisationsmodell noch stärker an ihre Situation angepasst haben und es jetzt Blinkist Operating System nennen:

https://teambay.com/de/holacracy-blinkist/

Das bestärkt mich in unserem eigenen Ansatz, nicht Holokratie unhinterfragt zu übernehmen, sondern dass wir von Anfang an unseren eigenen individuellen Prozess für Selbstorganisation in unserem Unternehmen entwickelt haben. Punkte die wir von Holokratie übernommen haben sind z.B. die Konzepte für Accountabilities, Zirkel und Facilitator. In anderen Stellen sind wir dichter an Scrum und Kanban/Lean. Grundlage sind immer die agilen Werte.

Blinkist ist zur Zeit auf der Liste der beliebtesten Wunscharbeitgeber in Deutschland auf Nummer 20. Das bestätigt mich in meiner These, dass unser eigenes selbstorganisiertes Unternehmensmodell vermutlich der wichtigste Pull Faktor für neue Mitarbeiter ist.

Vielleicht werden wir demnächst mal unsere eigene Ausprägung eines selbstorganisierten Unternehmens- Organisationsmodells beschreiben und veröffentlichen, so dass andere sich davon inspirieren lassen können. Das Problem mit sowas ist immer, dass solche Prozesse ständig im Fluss sind und sein müssen. D.h. was wir jetzt veröffentlichen würden, ist nicht fertig, fühlt sich auch nicht fertig an und ist einem Jahr  hoffentlich für uns total überholt .

22.09.2018, 14:00 Uhr: Keynote von Sebastian Purps-Pardigol!

Der Erfolgsautor kommt zu uns nach Hamburg und spricht auf unserem Firmenjubiläum!

„Menschen-zugewandte Unternehmenskulturen – Erfolgsmuster aus Sicht der modernen Hirnforschung“

Wie gelingt es Menschen, die in ihnen liegenden Potenziale optimal zu entfalten? Welche Muster haben Einfluss darauf, dass Einzelne, Teams oder gesamte Unternehmen besonders gut über sich hinaus wachsen? Und wie kann man dieses Wissen für sich persönlich als auch beruflich nutzen?

Sebastian Purps-Pardigol hat einige Antworten darauf. Er verbindet Wissenschaft und Wirtschaft auf besondere Art und Weise: In seinem 2015 erschienenen Werk „Führen mit Hirn“ analysierte er fünf Jahre lang Firmen mit Menschen-zugewandten Unternehmenskulturen. Er erklärt mit Hilfe neurowissenschaftlicher Erkenntnisse die dahinter liegenden Erfolgsmuster. Prof. Dr. Gerald Hüther – Deutschlands bekanntester Neurobiologe – bescheinigt „Sebastian Purps-Pardigol ist der Erste, der die Erkenntnisse der modernen Hirnforschung so darstellt und nutzt, wie ich es mir wünsche und wie es kaum einem anderen gelingt“.
„Führen mit Hirn“ ist schnell in die deutschen Bestsellerlisten aufgestiegen, ist 2016 in den USA und 2017 in China erschienen.
In seinem ermutigenden Vortrag vermittelt Purps-Pardigol sehr interaktiv die Essenz seiner Erkenntnisse.“

Du willst dabei sein? Dann melde Dich bitte hier an.

Samstag, 22.09.2018 – Wir werden 10 Jahre!

10_Jahre_Nordeck

Wir laden Euch zu unserer 10-Jahresfeier in die Speicherstadt ein. Es gibt eine spannende Keynote, Vorträge, Workshops, informellen Austausch im Open Space Format, ein geniales Buffet und zum krönenden Abschluss:
„Songs für Nerds“ – Der Chor „Hitfelder Dutzend“ singt Songs, die wir lieben.

ab 13:30 offener Empfang mit Sekt und Co.

14:00 Keynote von Erfolgsautor Sebastian Purps-Pardigol:

Menschen-zugewandte Unternehmenskulturen – Erfolgsmuster aus Sicht der modernen Hirnforschung

15:30 Open Space / Bar Camp

spontane und organisierte Workshops zu Demokratischer Bildung, Achtsamkeit, Teambuilding, Meditation, Kanban, Kreativmethoden, u.a.

18:00 Uhr Buffet

Die Hamburger Kitchen Guerilla kocht und fährt auf – ein Fest für Gaumen und alle Sinne.

19:00 Chorkonzert „Songs for Nerds“

U.a. die Titelmelodie von „Big Bang Theory“,“Raumpatroullie Orion“ und vielleicht sogar „Captain Future“!

Wer nicht so viel Zeit hat, kommt entweder nur nachmittags oder nur zum Essen und Konzert. Wie Ihr Lust und Laune habt. Wir freuen uns und feiern gerne mit Euch ab.

Du willst dabei sein? Dann melde Dich bitte hier an.

Liebe Grüße
Hato, Babo und Team

Geerdet und kurzgeschlossen

Gerade habe ich bei einem Freund dieses Wunderschöne Schild gesehen.

Genau so geht es mir auch. Wenn ich mich mit anderen kurzschließe, dann bin ich hinterher viel mehr geerdet.