Die Nordeck Homeoffice Homestory | Teil I

Ein Beitrag unserer IT-Projektleiterin Phoi

Bis Ende des Monats im Homeoffice, vielleicht sogar länger?
Gut, dass ich hier bestens ausgestattet bin mit einem riesigen Schreibtisch, einem wirklich feinen 28 Zoll – Monitor (nicht nur für’s Homeoffice), einer Schreibtischlampe und meinem schicken Firmen-Macbook.

Einfach morgens aufstehen und mit Umweg über die Kaffeemaschine an meinen Arbeitsplatz fallen – So habe ich das gestern gemacht. Zack, lief auch schon das erste Zoom-Meeting.

„Mach mal Video an, wir wollen dich sehen“

war da zu hören. Okay, es gab also einen Haken an der Idee, direkt aus dem Bett an die Arbeit zu gehen. Ich merke mir also für die nächste Zeit, mich zumindest minimal herzurichten, beispielsweise durch die Verwendung einer Haarbürste. Das war in dem Moment nicht mehr möglich. Aber hey, wir sind ja unter uns.

Nach einer Onlinekonferenz mit Brainstorming und gemeinsamer Arbeit an einem virtuellen Board mit Hilfe unseres präferierten Tools (more to come), ging es direkt in ein Zoom-Daily mit den lieben Kollegen. Gerade wollte ich „Hallo“ sagen, da meldet sich mein Hund. Statt „Schönen guten Morgen“ bekommen die Kollegen also zu hören:

„SEI RUHIG!!! Geh auf deine Decke!“

Merlin, der persönliche Assistent.

bevor ich das Stumm-Icon geklickt bekomme.

Mein Hund hatte aber etwas Wichtiges zu vermelden, und zwar stand mein neuer Herd vor der Tür, inklusiver zweier Otto-Mitarbeiter, die das Teil anschließen wollten. Schnell habe ich die beiden rein gelassen, die Lücke für den neuen Herd und den Sicherungskasten gezeigt und mich mit meinem Mac ins Schlafzimmer verkrümelt, da die Küchenzeile direkt an mein Wohn-Arbeitszimmer grenzt.

Im Daily ging es mittlerweile, Überraschung, um die aktuelle Corona-Lage. So viel hatte ich gerade mitbekommen, da fror das Video ein und bescherte mir ein unvorteilhaftes Bild der aktuell sprechenden Kollegin.

Kein W-LAN mehr da

Meinem Router fehlte der Strom. Ich habe dann festgestellt, dass die beiden Herdmontierer nicht nur den Herd-, sondern vielmehr den Hauptschalter im Sicherungskasten umgelegt haben. Macht ja nix. Mobilen Hotspot aufgebaut, wieder ins Daily eingestiegen, da teilten mir die Handwerker mit, sie seien fertig.

Das Daily habe ich aufgegeben. Sonst standen keine Konferenzen mehr an. Nur noch ein paar einzelne Telefonate, die weder von Hunden noch von Herden unterbrochen wurden, und die eine Videokonferenz in der Mittagspause, in der eine Kollegin und ich „zusammen“ zu unseren jeweiligen Kaffeemaschinen gegangen sind, um nicht auf unsere gemeinsame Kaffeepause verzichten zu müssen.

Alleine fühle ich mich in meinem Home Office jedenfalls (noch) nicht.

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