Die Nordeck Homeoffice Homestory | Teil II

Ein Beitrag unseres IT-Systemadministrators Paul

Seitdem für die meisten von uns das Arbeiten im Homeoffice Alltag ist, habe vielleicht nicht nur ich festgestellt, dass das ein oder andere Stück Technik am heimischen Arbeitsplatz entweder fehlt oder nicht mehr den aktuellen Anforderungen entspricht. 

In meinem Fall musste der Monitor ersetzt werden und da gefühlt die ganze Bundesrepublik ebenfalls gerade ihr Homeoffice aufrüstet, brachte schon das Warten auf das Paket so seinen „Spaß“. Ich durfte den (großen) Monitor nämlich direkt in der Paket-Filiale abholen, anstatt ihn entspannt an der Wohnungstür in Empfang zu nehmen (Grund war nicht der Virus, sondern ein nicht-zufriedenstellender Paketdienstleister).

Also raus auf die Straße!

Auf dem Rückweg erreichten mich auf dem Mobiltelefon zwei Anrufe über Microsoft Teams (unser primäres Kommunikations-Tool). Einen davon konnte ich gerade noch einhändig an der roten Ampel entgegennehmen, während ich mir mit der anderen Hand das Paket an die Hüfte drückte. Glücklicherweise war die Frage des Kollegen kurz vor der Ampelumschaltung beantwortet, sodass es (wieder beidhändig) mit dem Paket nach Hause ging.  

Solche Maße wären schön gewesen

Einmal angekommen, fing das Chaos an: Schreibtisch leerräumen. Es ist doch erstaunlich wie man sich seinen Arbeitsplatz so vollstellen kann und es trotzdem „ordentlich“ aussieht. Nach gefühlt dutzenden meterlangen Kabeln, diversen Zettelchen und anderen Kleinteilen, kam der berühmte Putzfimmel durch, der einen meist beim Umräumen ereilt. Nach einer halben Ewigkeit Tiefenreinigung ging es dann aber endlich mal los mit dem Auspacken des neuen Geräts. Ich setze das Messer an den Klebestreifen des Kartons an…

…und es macht Puff

Ein Schneesturm aus Styropor kommt mir entgegengeflogen und mit einem resignierten Schulterzucken denke ich mir „Ja klar, saugen wollte ich ja eh noch…“.  Monitor-Einzelteile ausgepackt, zusammengepuzzelt und plötzlich steht man da, umgeben von Müll, losen Kabeln und all seinen technischen Geräten. Wo anfangen? Müll auf den Flur, Altgerät in den Keller – aus den Augen aus dem Sinn.  Wie nun den Monitor aufstellen? Quer? Hochkant (ja, das machen Leute)? Links oder rechts auf den Tisch?

So viele Optionen

Steht das erste Teil, fragt man sich, wo denn überhaupt der Laptop platziert werden soll. Und anschließend benötigt ja auch noch all das weitere Zubehör seinen Platz: Kaffeetasse, Notizblock, Mousepad, Schoki (die sollte immer griffbereit sein). Ja, das kann eine ganz eigene Wissenschaft für sich werden. Essenziell, um die Gesichter der lieben Kollegen nicht zu vergessen, ist außerdem natürlich eine Webcam. Nur sind auch die dieser Tage mindestens genauso schnell vergriffen, wie Pasta aus den Lebensmittelmärkten.

Es war die Mühe wert

So muss das aussehen (zumindest am Anfang).

Als Ergebnis habe ich wieder einen Schreibtisch, dessen Ausstattung nicht nur meinen technischen Ansprüchen genügt, sondern auch groß und ansehnlich wirkt. Ich frage mich jedoch, wie lange das wohl anhält mit so viel Platz auf meinem Tisch.

Ich schaue auf meinen Microsoft Teams Account: Mehrere Nachrichten und verpasste Anrufe. Die Kollegen warten auf mich.

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