Das perfekte Profilfoto

Kennt Ihr das? Ein neues Profilfoto soll her. Möglichst professionell, aber nicht 0815, irgendwie besonders, aber nicht arrogant, business mäßig aber nicht steif, sexy aber nicht unseriös, lustig aber nicht peinlich, individuell aber AHHHHHRG! Mir ist das jetzt egal. Hier mein schönstes Foto:

 

 

Für das „NUUW – Netzwerk für Unternehmenskultur und Wandel“  wollen wir auf dem nächste Treffen am 06.04.2018 Fotos von allen Trainer/innen und Coaches für unsere entstehende Website machen. Daher hier eine Umfrage an die Leser und auch die Netzwerkbeteiligten: Wie wäre es, wenn wir von jedem von uns ein solches Foto machen? Vor einem Hintergrund auf Moderationswand selber gemalt: rauchende Köpfen, Heiligenschein, Micky Maus Ohren, Fratzen, Gedankenblitze, Strubbelhaare, Fühler, Geweihe, Hörner, Hirne, Flügel,…

Schreibt doch bitte ein Kommentar, wie Ihr die Idee findet und ob Ihr noch andere Ideen dazu habt. Danke!

Unser Seminarraum KAI 30!

Als Berater für agile Methoden und Java Entwicklung sind wir bei Nordeck IT + Consulting (NIC) schon immer in der Situation, unser Wissen an unsere Kunden weiterzugeben und zu teilen. Das geschieht manchmal in Form von internen Trainings bei Kunden vor Ort.

Letztes Jahr haben wir uns dann entschieden, einen Sprung zu wagen und eine Gelegenheit beim Schopfe zu packen: Ich hatte die Chance, von der HHLA in der Speicherstadt im Kesselhaus zusätzlich zu unserer Büro-Etage eine weitere Etage für einen großen Seminar- und Trainingsraum zu mieten. Das war die Chance, unser Wissen auch in eigenen offenen Seminaren für Teilnehmer bei uns im Haus anbieten zu können.

Wir entwickeln und betreiben den Seminarraum in einem eigenen verantwortlichen Team (oder Zirkel) aus vier Personen: Babo Nordeck, Ulrike Johänning, Ulrich Kopp und Hato Nordeck. Ihr erreicht uns unter der E-Mail-Adresse seminarraum@nordeck.net

Mein Freund und Business Coach, Ulrich Kopp, sagte zu mir, wir müssten unbedingt diesen Raum für Trainings und Coachings einrichten. Er hätte keine Lust mehr auf schlecht beleuchtete Hotelveranstaltungsräume mit Plastikteppich ohne Fenster und würde wirklich gerne Trainings bei uns in diesem wunderschönen Ambiente durchführen. Ulrich Kopp hat das Konzept und die Einrichtung des Seminarraums mit entwickelt und seine fast 20jährige Erfahrung eingebracht, diesen Raum so zu gestalten, wie er ihn sich als Trainer wünscht. Meine Frau Babo hat in tagelanger Fleißarbeit Kissenbezüge aus 100 Jahre alten Leinenstoffen genäht oder Blumenkübel aus Teekisten gebaut, um das Flair der Speicherstadt im Seminarraum konsequent weiterzuführen. Das Team hat bei der Planung und Durchführung der ersten Events vollen Einsatz gezeigt. Peter und Julia vom NIC Admin Team unterstützen uns immer wieder bei Seminardurchführungen.

Seit September bieten wir den Raum über unsere Kontakte und Mund-zu-Mund-Propaganda auch unseren Partnern zur Miete an, um unsere eigenen Mietkosten zu finanzieren und unseren Seminarraum komplett für den professionellen Seminarbetrieb einzurichten.

Die Konzepte für agile Ausbildungsprogramme, Seminare und Java Ausbildungen sind teilweise inzwischen fertiggestellt, und wir führen  Pilotveranstaltungen durch.

Bild vom Scrum Pilot Ausbildungsseminar.

Ein Veranstaltungsprogramm mit unseren eigenen Seminarangeboten werden wir demnächst veröffentlichen. Wir freuen uns auf Euch als Teilnehmer, Partner, Mieter und Gäste!

 

 

 

Und so sieht es von außen aus:Hier findet Ihr uns!

Oder einfach NUUW!

Letztes Jahr im November habe ich angefangen, befreundete Trainer,  Coaches, Unternehmensberater und Unternehmen einzuladen, sich mit mir gemeinsam unter einem neuen Dach zu vernetzen. Wir haben das „Netzwerk für Unternehmenskultur und Wandel“ gegründet.

Die Ziele sind:

  • Unsere Expertise zusammenzulegen und neue, interessantere Leistungsangebote daraus zu kreieren, die es einzeln gar nicht geben könnte.
  • Gemeinsam eine „ganzheitliche Unternehmensberatung“ zu bilden, die in  kulturellen, finanziellen, personellen, strukturellen und IT-Aspekten aus einer Hand beraten kann.
  • Uns intern gegenseitig weiterzubilden und zu unterstützen z.B. durch kollegiales Co-Coaching.
  • „Change Prozesse“ bei Kunden zu begleiten, die mehr wollen als nur ein agiles Software Entwicklungsteam.
  • Mit der Erfahrung aus agiler Softwareentwicklung die Entwicklung der „Neuen Arbeitswelt“ auch jenseits der IT Branche zu befruchten und voranzubringen.

Manche Dinge sind noch in der Findungsphase: Welche Werte sind die Basis unserer Zusammenarbeit? Gibt es einen „Mitgliedschaftsvertrag“ mit Zustimmung zu einem Codex? Soll es eine gemeinsame Organisations- und Rechtsform geben? Wie treffen wir Entscheidungen? Und so weiter. Wir befinden uns in einer spannenden Startphase und entwickeln bereits unsere ersten gemeinsamen Coachingformate und überprüfen sie in Pilotprojekten.

Solange es keine gemeinsame Rechtsform gibt, sind für die jeweiligen Angebote die durchführenden Mitglieder oder Mitgliedsunternehmen rechtlich verantwortlich. Vielleicht wird das sogar immer so bleiben.

Das „Manifest-“ und das „Organisationsteam“ haben in Kleingruppen weitere Dinge ausgearbeitet. Demnächst ist das fünfte Gesamttreffen. Ich freue mich drauf!

IT und Consulting!

Eine unserer beiden Unternehmenscoaches hatte endlich die zündende Idee, wie wir unser erweitertes Leistungsspektrum sinnvoll mit der Marke Nordeck IT Consulting vereinbaren:

Wir ändern den Namen ganz einfach in „Nordeck IT + Consulting“. Wenn Ihr wüsstet, was für Kopfschmerzen mir das bereitet hat! Und jetzt ist ein simples „und“ die Lösung.

Danke Sandra!

Rechnen mit Java in der Finanzwelt

von: Tim Harder

Immer wieder stellt man bei der Sichtung von Software fest, dass das Rechnen in Java zu Problemen führt, wenn primitive Datentypen verwendet werden.

Hier ein aktuelles Beispiel eines Rundungsfehlers, bei einem Finanz Dienstleister, der beliebig hohe Summen zuviel oder zuwenig berechnet, ohne, dass es gleich auffällt:


// GIVEN

final Integer price = -595;

final Integer someUnit = 90;

{

// WHEN

int multiplicationResult = price * someUnit;

// = -53550

Integer resultAmount = multiplicationResult / 100;

// = -535

// …Division fehlgeschlagen,

// Nachkommastellen ignoriert...

// THEN

assertTrue(resultAmount == -535);

// Falsch. Es müsste -536 sein.

}

…und was passiert, wenn man mit Datentypen rechnet, die Zahlenräume korrekt abbilden können:

 


// GIVEN

final Integer price = -595;

final Integer someUnit = 90;

{

// WHEN

BigDecimal priceBD = new BigDecimal(price);

BigDecimal someUnitBD = new BigDecimal(someUnit);

BigDecimal hundred = new BigDecimal(100);

BigDecimal multiplicationResult = priceBD.multiply(someUnitBD); // = -53550

// = -535.5 bedeutet, alles sieht gut aus

BigDecimal resultAmountBD = multiplicationResult.divide(hundred);

final int noDecimalPlaces = 0;

// rounding mode essentiell für das Ergebnis

final RoundingMode roundingMode = RoundingMode.HALF_UP;

// Nachkommastellen definieren

BigDecimal result = resultAmountBD.setScale(noDecimalPlaces, roundingMode);

// THEN

assertThat(result.toBigInteger().intValue(), equalTo(-536)); // Richtig!

}


 

Warum ist das so?

Laut Standard IEEE 754 wird für Exception Handling und Zahlenräume definiert, wie float und double rechnen.
Floating Points sind dafür geeignet, Annäherungen zu beschreiben, schnell, aber ohne die für ein exaktes Resultat notwendige Präzision.
BigDecimal arbeitet intern mit String Repräsentationen und arbeitet sich Stück für Stück vor, weshalb dieser Datentyp zum einen unabhängiger von definierten, sprich begrenzten Zahlenräumen ist.
Außerdem kann die Präzision der Berechnung genauestens definiert werden.
Das ermöglicht die Erstellung von Kontrakten zum Thema Berechnung: Wird aufgerundet, oder abgerundet? Wieviele Nachkommastellen? Welche Darstellung im System?
So haben Banken in den meisten Fällen den „Bank Rounding Mode“. Alle Systeme, die miteinander im Kontext eines Anwendungsfalles sprechen, einigen sich auf diese Form der Berechnung.
 
Warum ist das so wichtig?
In einem aktuellen Fall nimmt ein System innerhalb eines Kontexts nur zwei Nachkommastellen an.
Es berechnet daraus Summen und schickt diese zurück. Dadurch entsteht eine Differenz zwischen den Eingangswerten und darauf basierenden Annahmen und den zusätzlichen Ergebnissen aus diesem System. Das System ist eine Blackbox und es kann nicht mehr festgestellt werden, was genau dort berechnet wurde. Hätte man von vornherein einen Kontrakt definiert, der nicht nur die Präzision der Nachkommastellen, sondern auch die Rundungs Modi definiert, rechneten alle Systeme gleich.
So etwas führt mitunter zu beliebig hohen Summen, die akkumuliert zuviel oder zuwenig berechnet werden und welche nachher buchhalterisch zu Verlusten führen, da man mit Geld hantiert, welches es genau genommen gar nicht gibt.